Kaminholz
Die Wärme eines brennenden Feuers im Kamin ist nicht vergleichbar mit anderen Wärmequellen und gerade der Charme, der durch ein Kaminfeuer versprüht wird, kann durch nichts ersetzt werden.
Damit man jedoch in den Genuss eines behaglichen Abends am offenen Kamin kommen und diesen voll auskosten kann, sollte Kaminholz mit entsprechender Qualität gewählt und eingesetzt werden.
Die Eignung des Kaminholzes selbst gründet sich auf seinem Heizwert, seiner Entzündlichkeit, als auch auf seinen Brenneigenschaften, - wobei es keine offiziellen Normen für Kaminholz gibt.
Diese 3 genannten Faktoren differieren von Holzart zu Holzart und sollten daher grundsätzlich mit beachtet werden, um z.B. nach dem Entzünden nicht "im Rauch zu ersticken" oder nur relativ wenig Wärme zu gewinnen.
So ist der Heizwert vergleichsweise höher, wenn das Kaminholz über mehr Harzanteile verfügt wie z.B. im Fall von Nadelhölzern. Laubhölzern hingegen weisen generell eine höhere Dichte auf, sodass deren Heizwert immer höher anzusiedeln ist, als der Heizwert anderer Hölzer.
Die Entzündlichkeit des Kaminholzes ist grundsätzlich von dem eigentlichen Feuchtigkeitsgehalt des Holzes abhängig. Frisch geschlagenes oder gar nasses Holz brennt weniger gut, ist unwirtschaftlich, belastet die Umwelt und schwärzt den Kamin durch starke Rauchbildung ein.
Ob zugeschnittenes Schichtholz in typischen Holzstapeln oder ganze entrindete Baumstämme des Holzhandels, lediglich länger gelagertes, gut ausgetrocknetes bzw luftgetrocknetes Holz eignet sich als Kaminholz, ist dabei leicht zu entzünden und überaus wirtschaftlich.
Hinsichtlich der Brenneigenschaften sind Laubhölzer den Nadelhölzern generell als Kaminholz vorzuziehen, da sie insgesamt weniger Rauch produzieren und effektiver brennen. Besonders beliebte Holzarten sind dabei Buche, Birke und Eiche, die im naturbelassenen Zustand besonderes sauber verbrennen.
Durch den Einsatz von Kaminholz werden Brennstoffe wie Heizöl oder Gas eingespart, die Umwelt wird dadurch deutlich entlastet und der Treibhauseffekt wird nicht weiter vorangetrieben, sodass auch aus energiepolitischen Gründen eine Kaminholzbefeuerung als sinnvoll zu erachten ist und heutzutage nicht von ungefähr "im Trend" liegt .
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